__________________________________________________________________________________________
Willkommen im Leserforum des Lexikons der bedrohten Wörter!
Hier können Sie Artenschutz für bedrohte Wörter beantragen.
Mit der Forum-Suche lässt sich überprüfen, ob ein Wort schon eingetragen wurde. In diesem Fall kann es ergänzend kommentiert werden.
Zum Lexikon der bedrohten Wörter geht es hier.
__________________________________________________________________________________________
Heute mp3 player
Bin mir nicht sicher, ob das Wort hier in das Forum passt. Einerseits klingt es sehr exotisch, geradezu lustig für die heutigen Ohren, andererseits kannte das Wort in Deutschland fast jeder - und heute fast niemand mehr. Womöglich fällt es unter die Schublade "historisch" und müsste von Bodo abgewogen werden. Ein paar solcher Wörter stehen in der Roten Liste.
Opodeldoc (Balsamum opodeldoc, Linimentum saponato-camphoratum), ein gallertartiger Balsam, welcher Anfangs von England aus als Geheimmittel in Handel kam, bald aber auch in Deutschland bereitet wurde. Er war fast überall officinell, bestand aus Seife, Campher, Weingeist, Thymianöl, Rosmarinöl u. Ätzammoniumflüssigkeit, ist auf der warmen Haut schnell zerfließend, hellgelb, opalisirend, von starkem, amoniakalischem u. campherartigem Geruch und wurde als äußerliches Mittel bei rheumatischen Schmerzen, Contusionen etc. angewandt.
(zitiert nach Pierer's Lexicon, 1857–1865)
Ist doch egal, hätte ohne Dich niemals mehr dran gedacht!
Danke!
Hasts mit c geschrieben wegen des englischen Docs?
Bitte Forum-Suche beachten!
Opodeldok
Eingetragen von: Gerhard Lenssen
Wohnort: Bernkastel-Kues
Datum: 01.01.07 12:11
warum ich damit Witziges verband!
Andy hat mich an die Opodeldoks der Augsburger Puppenkiste erinnert!
Danke, Andy!
Ich vermute mal, dass die Schreibweise mit k die jüngere ist. Ich hatte eine ältere Quelle und kam nicht auf die Idee, das Wort auch mit k zu recherchieren. Sorry.
Fast vergessenes Hausmittelchen diverser Prägungen und Herstellungsmethoden. Hauptwirkungsmittel war das, was man heute Ameisensäure nennt. Gelegentlich nannte man fälschlicherweise auch Ameisensäure so - oder (ernsthaft!) sogar (als Lösung zum Einreiben) in Alkohol eingelegte Ameisen. Das ganze Zeugs ist bedroht von Sportsalbe und anderen durchblutungsfördernden Mitteln.
Sprachlich verwandt mit Weingeist (Äthylalkohol) und Holzgeist (Methanol).
Immer noch über 3.000 Googles, man glaubt es kaum.
Ausüben eines Gewerbes, ohne in einer Zunft zu sein.
Ja, sehr lange her. Aber nicht ausgestorben.
Die Ausübenden nannte man übrigens Bönhasen.
Der Bönhase ist ein Pfuscher,
als ob die "Zünftigen" nicht auch bisweilen zu Pfuschen pflegten!
Ha!
Steht seit Uhrzeiten in Bodos roter Liste!
Grüß Dich, alter Hase! ;-)
Altes Synonym für den Rötelfalken. Das "Weher" kommt daher, weil der Rötelfalke in der Luft auf der Stelle "stehen bleiben" und "rütteln" bzw. wehen kann, bevor er sich auf sein Opfer stürzt.
Ca. 700 Googles.
...dann ruhe in Frieden.
Für viele Tier- und Pflanzenarten gibt es in verschiedenen Regionen x alternative Namen. Die alle der Bedrohungsprüfung zu unterziehen, würde aber in die Wüste führen!
Mag sein. So weit ich jedoch weiß, war der Wannenweher überregional.
Kennt, leider, keiner meiner Duden.
Synonym für kleinen (Finanz- oder Steuer-)-Beamten, der prüfende Aufgaben hatte. Ca. 18. Jh., wird heutzutage höchstens noch belustigend verwendet; annähernd ausgestorbenes Wort, mit Ableitungen summarisch etwa 45 Googles.
...dann ruhe in Frieden.
Speziell in der DDR gezüchtete Schäferhundrasse. Vorallem Polizei-und Armeehunde. Nicht auf Optik, sondern auf Zweck gezüchtet. Rasse mit geradem Rücken und grau /schwarz / gelb.
Nach der Wende wurde die Züchtung selten.
Historisch und damit unbedroht.
Ein Ausdruck für einen Jogginganzug aus Polyester, gehört in der ehem. DDR
Herrlich.
Ganz alter literarischer Ausdruck für Gefährlichkeit
Fährlichkeit
Eingetragen von: Andreas
Datum: 24.02.12 1:26
Veraltet für "Gefahr". Dieses Wort steht zwar schon im Forum, aber leider falsch geschrieben (ohne -h-).
Altes Wort für Murmel, 18. Jahrhundert. Womöglich Fränkisch, jedoch weit über den fränkischen Sprachraum verbreitet.
Mittlerweile annähernd ausgestorben.