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Willkommen im Leserforum des Lexikons der bedrohten Wörter!
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sportliches, tiefer gelegtes Auto
Ist wohl ein Slagwort.
Slangwort oder Schlagwort?
siehe Deinen Kommentar zu "Säufer-Harley"
Ein Wort aus der Modebranche. So weit das verstanden habe, hat es etwas mit einer nicht geschlechtsspezifischen Kleidung zu tun. Ich weiß selbst nicht ganz genau, ob man es heute noch benutzt.
wird immer noch benutzt
Aber echt ey!
grübelnder Stubenhocker
Meinst Du Karthäuser? ;-)
Aber mal im Ernst: Wie lange willst Du uns noch mit Funden aus Uralt-Wörterbüchern, die mit Recht im Orkus weilen, anöden?
Wieso uralt? Ein Kalmäuser ist jemand, der klamüsert, also grübelt.
Schade, dass Du Dich angeödet fühlst; vielleicht sehen manche das aber anders; über den Inhalt des Forums ist ja schon umfangreich diskutiert worden.
Auch hier: siehe Krünitz, oder auch der Hinweis auf einen rheinischen/ niederdeutschen Begriff. Die Wörter sollten doch wenigstens im gesamten deutschen Sprachraum einmal bekannt gewesen sein.
"Kalmäuser" ist zwar ein Dialektwort, dennoch ödest du NICHT ALLE an! ;-)
"Kalmäusern" ist kein Dialektwort. Es kommt aus der Studentensprache.
Berufskraftfahrer
Ist wahrscheinlich ein Slangwort.
siehe Deinen Kommentar zu "Säufer-Harley"
Eigentlich nur noch in der abgekürzten Form A.D. zu finden. Daher ist es hoffentlich erlaubt, es als bedroht einzustufen. (Im Jahre es Herrn)
Kein Ade für A.D.
Bei uns in Dresden gibt es eine beliebte Gaststätte, die diesen Namen trägt.
Steht als "a.d." schon im Forum und ist noch gelegentlich zu hören, häufiger jedoch in der wortgetreuen dt. Übersetzung "im Jahre des Herrn".
(.,.. also, außer Konkurrenz:)
Sorry, ist zwar kein veraltetes, aber ein alltägliches, von densebigen, den Kakerlaken, bedrohtes Wort...!
Paradies ("Wohnsitz der Seeligen"); z.B. in Schillers Ode an die Freude
Ich will ja nicht den Eindruck erwecken, ich sei "über-krittelig", aaber: bei den Menschen, die Schiller und Beethoven kennen, sicher nicht bedroht.Ob es je ein Wort der "allgemeinen Umgangssprache" war?
Elysion ist ein Begriff aus der griechischen Mythologie und Bestandteil vieler klassischer Werke. Als solcher genauso wenig bedroht wie Walhalla oder Nirwana.
Ist glaube ich eine Art weibliche Druidin oder eine Zauberin gewesen.
Eine Drude war ein Nachtgeist bzw. eine Zauberin und steckt noch im Wort "Drudenfuß", dem dt. Wort für "Pentagramm" (einem fünfzackigen Stern als Zeichen gegen Zauberei).
Bei Ronja Räubertochter (Ronja Rövardotter, A.Lindgren) gibt es die Wilddruden, eine Art Harpyengeschlecht.
Handtäschchen, Handarbeitsbeutel
Sorry Ridikül stand schon drin, zu spät gesehen.
ridicule lächerlich
Auf der Website des Deutschlandfunks (Büchermarkt vom 16.2.2007) steht zu lesen, dass das Forum nur noch bis Ende Februar betrieben werden solle. Wer weiß Näheres?
Dieses Forum?
Danke für den Hinweis! Da sollte uns BM ja doch Bescheid geben gelegentlich?
Würde mich nicht wundern, wenn ich Seitenweise zurückblättere, lese ich sehr viele Beleidigungen und sehe bei vielen Wörtern regelrechte Kleinkriege. Dann kommt noch die ständige Kritik an BM selbst dazu. Wurde doch schon das Forum von wichtigen Mitgliedern als eine Art Marketing-Strategie bezeichnet. Intolleranz und Bessewisserei ist hier außerdem an der Tagesordnung. Sorry ich will niemanden direkt ansprechen oder zu nahe treten, aber so sehe ich das halt.
Ende Februar endet der Wettbewerb "Das bedrohte Wort". Könnte es sein, dass der Artikel vielleicht gar nicht gleich das ganze Forum still legen möchte? :-)
Oder so! Dann hab ich nix gesagt. :-)
Na ich weiß nicht- jedenfalls können wir von BM schon Auskunft verlangen. (Um für Alternativen zu sorgen)
So kann das natürlich auch zu verstehen sein
Also alles geklärt und weiter im Text!
Könnte sein, dass es BM jetzt reicht.
Aber wie dem auch sei, ich könnte mir denken, dass das Forum Stoff genug bietet für die Diplomarbeit oder Dissertation eines Soziologen oder Medienwissenschaftlers, etwa mit dem Titel:
"Typische Abweichung eines Chatrooms von der ursprünglichen Konzeption durch Bildung einer Insidergruppe und entsprechender Abwehr von 'Andersdenkenden' sowie obligate Störungen durch wesensfremde Elemente aus bildungsfernen Schichten"
Kannst uns ja mal den Link geben, dann kann es nachgelesen werden. Bevor es hier einen Sturm im Wasserglas gibt.... :-)
Ich hab beim Deutschlandfunk in die Suche "Mrozek" eingegeben, da kommst du auf eine Buchrezension und in dem Zusammenhang wird die Seite erwähnt.
Es ist die Artenschutz-Perspektive, dieses "Rettet-den-Regenwald"-Syndrom, das offenbar vom World Wildlife Fund auf eine wachsende Zahl von Germanisten und Literaten übergreift. Unter der Internetadresse www.bedrohte-woerter.de sammelt auch der Journalist Bodo Mrozek, der bereits zwei solcher Lexika herausgegeben hat, bis Ende Februar verbale Gestrigkeiten, die sogar nach Schönheit prämiiert werden sollen. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn in der Tat besitzen 'Oheim' und 'Pfühl' ästhetischen Reiz. Dabei sollte man sich allerdings klarmachen, dass dieser Reiz eben in der Altertümlichkeit der Wörter liegt. Das heißt, es muss in der Sprache auch Felder geben, die selten betreten werden; das Altmodische und Ausrangierte gehört gerade zum Variationsreichtum der Ausdrucksmöglichkeiten.
Diese ruhige Einsicht fehlt freilich den modernen Wortnostalgikern. In ihren hechelnden Reanimationsbemühungen zeigt sich der von zahllosen Untergangsszenarien geprägte Zeitgeist. Nun gehört das Pathos des Pessimismus' schon immer zum Kulturbetrieb, weil die Eule der Minerva ihren Flug bekanntlich erst in der Dämmerung beginnt und sich Erkenntnis stets so spät einstellt, dass mit ihr zugleich die Nacht anbricht. Insoweit ist das alles gar nichts Neues: die Klage über Kulturverlust beherrscht in hohem Maße die Kulturproduktion.
Der Link im Artikel führt tatsächlich zur gesamten Website. Gemeint ist aber offensichtlich der Wettbewerb um den Käseigel, der bis zum 28.02. befristet ist. Also keine Panik!
Die Forumsgemeinde bittet um Aufklärung, und zwar schnell, da sich der Februar allmählich seinen Ende zuneigt (wir wollen am Donnerstag doch schließlich keine böse Überraschung erleben).