Aus dem Englischen importierte Abkürzung (Young Urban Professional),
die in
der Zeit der Börseneuphorie eingedeutscht wurde. Den Begriff
soll der
amerikanische Kolumnist Bob Green 1983 erstmals in der Chicago Tribune
geprägt haben. Der Y. gab seiner Abneigung gegen Armut
mit den Emblemen
überteuerter Modemarken Ausdruck, ernährte sich von
Kaviar und Champagner.
Setzte dem Lebensstil der Hippies ein Ende
(Vgl. -> Blumenkind). Seit dem
Fall der New Economy jedoch nur noch
selten anzutreffen. Letzte Exemplare
sollen ihren unbezahlbar
gewordenen Lebensstil in der "Dritten Welt" als
Schnöselliteraten
fortführen, z.B. in Katmandu.
© aus: Bodo Mrozek,Lexikon der bedrohten Wörter. Rowohlt Verlag 2005, 224S.,8,90€.